Bei der Wahl gibt es gewissermaßen politisches Angebot und Nachfrage nach politischen Verwirklichungen.

Wenn nun das Angebot nicht mit der Nachfrage übereinstimmt: Ist dann der Wähler schuld oder die politische Kraft, die das Angebot unterbreitet hat?

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Politische Bildung wird gefordert, weil einem zuweilen die Ergebnisse unter den Erstwählenden nicht zusagt.

Ist man politisch gebildet, wenn man das wählt, was einem selbst zusagt? Was einem selbst wichtig erscheint? Bestünde denn darin nicht die Gefahr, politische Bildung mit parteipolitischen Überzeugungen zu vermischen und Neutralität des Staats im Bildungswesen abzulegen?

Show thread

Was mir vielfach auffällt ist, dass nach dem Ergebnis nun vielfach geschrieben wird, dass die Mehrheit der Wählenden dumm sei, nichts gelernt hätte, egoistisch sei oder sonst, manchmal derb, negativ beladen wird.

Mir macht diese Art von Kommunikation etwas Kopfschmerzen.
Klar, man kann mit dem Ergebnis absolut nicht zufrieden sein, das sei zugestanden, aber man muss sich überlegen, ob sich dieser oberlehrerhafte Stil darüber auszulassen, Wähler zu sich lockt, die man nun mal benötigt? #btw21

bad computer joke 

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sweet
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